Entscheidungstext nº 3Ob526/87 of Oberster Gerichtshof, July 01, 1987

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Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof. Dr. Petrasch als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Hule, Dr. Warta, Dr. Klinger und Dr. Angst als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei L*** FÜR D*** S***, Saarbrücken 3, Martin-Luther-Straße 2-4, Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch Dr. Hansjörg Mader, Rechtsanwalt in Innsbruck, wider die beklagte Partei Ö*** G*** G*** MBH & Co KG, Sölden, vertreten durch Herbert Hillebrand und Dr. Walter Heel, Rechtsanwälte in Innsbruck, wegen DM 49.721,12 sA und Feststellung (Gesamtstreitwert DM 103.802,12) infolge Rekurses der beklagten Partei gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgerichtes vom 11. März 1987, GZ 3 R 28/87-24, womit das Urteil des Landesgerichtes Innsbruck vom 20. März 1986, GZ 11 Cg 405/84-14, aufgehoben wurde, folgenden

                    Beschluß

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Entscheidungstext nº 3Ob526/87 of Oberster Gerichtshof, July 01, 1987

Spruch

Dem Rekurs wird nicht Folge gegeben.

Die Kosten des Rekursverfahrens sind weitere Verfahrenskosten.

Begründung:

Am 17. Jänner 1982 kam es um ca. 15.45 Uhr auf der präparierten Piste Nr. 2 im Bereich des Gaislachliftes im Gemeindegebiet von Sölden zu einem Schiunfall zwischen Siegfried W*** und Gotthard G***, bei dem Siegfried W*** tödliche Verletzungen erlitt. Der beim Unfall ebenfalls schwer verletzte Gotthard G*** war Liftangestellter der beklagten Partei. Er wurde wegen dieses Unfalls wegen Vergehens der fahrlässigen Tötung rechtskräftig verurteilt. Ihm wurde angelastet, daß er als Schifahrer infolge überhöhter Geschwindigkeit und mangelnder Aufmerksamkeit beim Befahren einer unübersichtlichen Geländestelle Siegfried W*** angefahren und dadurch fahrlässig dessen Tod herbeigeführt habe.

Die beklagte Partei betrieb den Gaislachlift. Ihr oblag auch die Präparierung der zur Talstation dieses Liftes führenden Piste Nr. 2. Siegfried W*** war zum Unfallszeitpunkt bei der klagenden Partei pflichtversichert.

Die klagende Partei begehrt den Ersatz des Schillinggegenwertes von DM 49.721,12 sA und die Feststellung, daß die beklagte Partei für alle Leistungen zu haften habe, welche die klagende Partei auf Grund des tödlichen Unfalls vom 17. Jän...

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