Entscheidungstext nº 11Os9/87 of Oberster Gerichtshof, March 24, 1987

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Der Oberste Gerichtshof hat am 24.März 1987 durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Piska als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Kießwetter, Dr. Walenta, Dr. Schneider und Dr. Felzmann als weitere Richter, in Gegenwart des Richteramtsanwärters Dr. Cortella als Schriftführerin, in der Strafsache gegen Wolfgang T*** und andere Angeklagte wegen des Verbrechens des schweren Raubes nach den §§ 142 Abs 1, 143, erster und zweiter Fall, StGB und anderer strafbarer Handlungen über die Nichtigkeitsbeschwerden und die Berufungen der Angeklagten Wolfgang K*** und Josef E*** sowie die Berufung der Staatsanwaltschaft gegen das Urteil des Geschwornengerichtes beim Landesgericht Linz vom 17.Oktober 1986, GZ 21 Vr 2.984/85-182, nach öffentlicher Verhandlung in Anwesenheit des Vertreters des Generalprokurators, des Generalanwaltes Dr. Tschulik, des Angeklagten Josef E*** und der Verteidiger Dr. Panzer, Dr. Mühl und Dr. Kriftner, jedoch in Abwesenheit der Angeklagten Wolfgang T*** und Wolfgang K*** zu Recht erkannt:

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Entscheidungstext nº 11Os9/87 of Oberster Gerichtshof, March 24, 1987

Spruch

Der Nichtigkeitsbeschwerde des Angeklagten Josef E*** wird teilweise Folge gegeben, es werden der Wahrspruch der Geschwornen zur Hauptfrage 9 und das darauf beruhende Urteil - die beide im übrigen unberührt bleiben - in dem im erwähnten Wahrspruch sowie im Punkt III des Schuldspruchs enthaltenen Ausspruch, der Wert der von Josef E*** an sich gebrachten Sachen übersteige 100.000 S, ferner im Ausspruch über die rechtliche Unterstellung der Tat auch unter die Bestimmung des § 164 Abs 3, erster Fall, StGB und demgemäß im den Angeklagten Josef E*** betreffenden Strafausspruch aufgehoben, und es wird die Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung im Umfang der Aufhebung an das Landesgericht Linz zurückverwiesen. Im übrigen wird die Nichtigkeitsbeschwerde des Angeklagten Josef E*** ebenso wie jene des Angeklagten Wolfgang K*** verworfen. Der Berufung der Staatsanwaltschaft in Ansehung des Angeklagten Wolfgang T*** und ...

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