Entscheidungstext nº 8Ob609/86 of Oberster Gerichtshof, October 23, 1986
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Summary
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Stix als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Kralik, Dr. Vogel, Dr. Kropfitsch und Dr. Zehetner als Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Karl O***, Kaufmann, Landstraße Hauptstraße 17, 1030 Wien, vertreten durch Dr. Walter Schuppich, Dr. Werner Sporn, Dr. Michael Winischhofer, Rechtsanwälte in Wien, wider die beklagte Partei L*** W***
G*** MBH, Oberlaaerstraße 300-306, 1232 Wien, vertreten durch Dr. Heinrich Foglar-Deinhardstein und Dr. Harald Foglar-Deinhardstein, Rechtsanwälte in Wien, wegen S 301.000,- samt Anhang infolge Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgerichtes vom 9. April 1986, GZ. 18 R 24/86-58, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien vom 25. Oktober 1985, GZ. 32 Cg 246/81-54, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:See the full content of this document
Extract
Entscheidungstext nº 8Ob609/86 of Oberster Gerichtshof, October 23, 1986
Spruch
Der Revision wird teilweise Folge gegeben.Die Urteile der Vorinstanzen werden dahin abgeändert, daß die Entscheidung insgesamt zu lauten hat:"Die beklagte Partei ist schuldig, der klagenden Partei binnen 14 Tagen den Betrag von S 101.000,- samt 4 % Zinsen seit 7.11.1981 zu bezahlen und die mit S 51.002,43 bestimmten Prozeßkosten (darin S 6.539,33 an Barauslagen und S 4.042,10 an Umsatzsteuer) zu ersetzen. Das Klagebegehren auf Zuspruch weiterer S 200.000,- s.A. wird abgewiesen.Die klagende Partei hingegen ist schuldig, der beklagten Partei binnen 14 Tagen an Kosten des Berufungsverfahrens den Betrag von S 6.464,- (darin S 480,- an Barauslagen und S 544,- an Umsatzsteuer) und an Kosten des Revisionsverfahrens den Betrag von S 4.228,75 (darin S 640,- an Barauslagen und S 326,25 an Umsatzsteuer) zu ersetzen."Entscheidungsgründe: Der Kläger war am 24.8.1973 und 4.9.1973 Eigentümer einer in der KG Landstraße gelegenen 14.717 m 2 großen Grundfläche, die im Teilungsplan des Dipl.Ing. Raimund F*** vom 31.10.1969, GZ 184 als Bauplatz A bezeichnet und durch die Punkte a, b, c, d, e, f, g, h, i (a) gekennzeichnet war. Westlich, also außerhalb dieser Grundfläche, befand sich eine damals ebenfalls dem Kläger gehörige 1823 m 2 große, im gegenständlichen Verfahren (in der Folge auch so bezeichnete) strittige Grundfläche. Mit Bescheid des Magistrates der Stadt Wien, MA 64, vom 5.4.1973, wurde dem Kläger im Zusammenhang mit der Sch...See the full content of this document
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