Entscheidungstext nº 8Ob507/86 of Oberster Gerichtshof, April 10, 1986

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Summary


Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Stix als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Kralik, Dr. Vogel, Dr. Kropfitsch und Dr. Zehetner als Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Leopoldine E***, Private, Kolingasse 9, 1090 Wien, vertreten durch Dr. Otto Ackerl, Rechtsanwalt in Wien, wider die beklagte Partei Ingeborg M***, Angestellte, Blechturmgasse 14/5, 1050 Wien, vertreten durch Dr. Johannes Patzak, Rechtsanwalt in Wien, wegen Herausgabe und Teilung der Miteigentumsgemeinschaft an einem Superädifikat (Streitwert 500.000 S), infolge Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgerichtes vom 26. September 1985, GZ 15 R 133/85-33, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien vom 17.Dezember 1984, GZ 37 Cg 173/84-28, abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

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Entscheidungstext nº 8Ob507/86 of Oberster Gerichtshof, April 10, 1986

Spruch

Der Revision wird teilweise Folge gegeben.

Das Urteil des Berufungsgerichtes wird dahin abgeändert, daß die Entscheidung insgesamt zu lauten hat:

"Die Miteigentumsgemeinschaft zwischen Josef K*** und der beklagten Partei an dem auf der Liegenschaft EZ 2049 des Grundbuches über die Kat.Gem.Hornstein, Grundstück Nr.1752/1, Teilstück 111 (Weekendsiedlung, Straße IV Nr.8) errichteten Superädifikat wird durch gerichtliche Feilbietung aufgehoben.

Das Klagemehrbegehren, die Beklagte sei schuldig, das in  ihrem Hälfteeigentum stehende, oben bezeichnete Superädifikat zum Zwecke der gerichtlichen Feilbietung an die klagende Partei, in eventu an das gerichtliche Vollzugsorgan herauszugeben, wird abgewiesen. Die beklagte Partei ist schuldig, der klagenden Partei an Prozeßkosten erster Instanz den Betrag von 36.292,25 S (darin 3.202,75 S an Umsatzsteuer und 1.062,-- S an Barauslagen) und an Kosten des Berufungsverfahrens den Betrag von 27.933,90 S (darin 2.406,90 an Umsatzsteuer und 1.458,-- S an Barauslagen) binnen 14 Tagen...

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