Entscheidungstext nº 1Ob1/86 (1Ob2/86) of Oberster Gerichtshof, March 05, 1986
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Summary
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Schragel als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Schubert, Dr. Gamerith, Dr. Hofmann und Dr. Schlosser als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei L*** BREGENZ, vertreten durch Dr. Fritz Schuler,
Rechtsanwalt in Bregenz, wider die beklagten Parteien 1.) prot. Firma R*** Baugesellschaft mbH, Wien 8., Albertgasse 33, 2.) prot. Firma Bauunternehmung I*** & M*** Gesellschaft mbH, Innsbruck, Dreiheiligenstraße 27, beide vertreten durch Dr. Heinz Bauer und Dr. Harald E. Hummel, Rechtsanwälte in Innsbruck, wegen restlicher S 319.943,-- samt Anhang infolge Revision der beklagten Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgerichtes vom 3. Oktober 1985, GZ 2 R 176, 177/85-40, womit infolge Berufung der beklagten Parteien das Urteil des Landesgerichtes Feldkirch vom 25. März 1985, GZ 3 Cg 1606/83-35, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:See the full content of this document
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Entscheidungstext nº 1Ob1/86 (1Ob2/86) of Oberster Gerichtshof, March 05, 1986
Spruch
Der Revision wird nicht Folge gegeben.Die beklagten Parteien sind zur ungeteilten Hand schuldig, der klagenden Partei die mit S 13.762,87 bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens (darin enthalten S 1.076,62 Umsatzsteuer und S 1.920,-- Barauslagen) binnen 14 Tagen bei Exekution zu bezahlen.Entscheidungsgründe:Die Republik Österreich vergab den Auftrag für die Bauarbeiten zur Herstellung des Citytunnels des Zubringers Bregenz der A 14 (Rheintalautobahn) Kilometer 0,0 bis 1,339 mit Schlußbrief mit 4. März 1981 und Gegenschlußbrief vom 9. März 1981 an die Firma R*** & Co., deren persönlich haftende Gesellschafterin die erstbeklagte Partei ist, und an die zweitbeklagte Partei; beide bildeten eine Arbeitsgemeinschaft. Nach Punkt 15 der Angebotsunterlage 1 (Erläuterungsbericht), der die Überschrift "Anrainerschäden, Beweissicherung" trägt, haftet der Auftragnehmer voll für Schäden an den Anrainergrundstücken und -bauwerken, die durch die Bauführung entstehen. Zur Beweissicherung war vor Baubeginn eine Besichtigung der Nachbarobjekte durchzuführen, an der folgende Personen teilzunehmen hatten: Vertreter des Auftragnehmers, Sachverständige, Bauleitung des Landesstraßenbauamtes Feldkirch, Eigentümer und Wohnungsinhaber (Miet...See the full content of this document
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