Entscheidungstext nº 5Ob108/85 of Oberster Gerichtshof, January 28, 1986

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Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Marold als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes HONProf.Dr. Griehsler, Dr. Jensik, Dr. Zehetner und Dr. Klinger als Richter in der Mietrechtssache des Antragstellers Michael D***, Wiesen, Hauptstraße 32-34, vertreten durch Josef Marx. Sekretär der Mietervereinigung Österreichs, Wien 1., Reichsratsstraße 15, wider die Antragsgegner 1.) Dr. Herwig F***, Wien 8., Josefstädterstraße 17, 2.) Dr. Wolfgang F***, Wien 8., Langegasse 74/6, 3.) Erika W***, Wien 19., Neustift am Walde 81,

4.) Margarete F***, Wien 18., Hockegasse 86, 5.) Johanna S***, Mainz (Bundesrepublik Deutschland) An der Dreispitz 10,

6.) Dr. Otto F***, Braunschweig (Bundesrepublik Deutschland), Pockelstraße 10, Hauseigentümer, vertreten durch Dipl.Ing. Roland Spieß, Immobilienverwalter, Wien 3., Hainburgerstraße 19, dieser vertreten durch Mag.Dr. Georg Fialka, Rechtsanwalt in Wien, wegen § 37 Abs 1 Z 8, § 44 Abs 2 und 3 MRG infolge Revisionsrekurses der Antragsgegner gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgerichtes vom 19. September 1985, GZ 41 R 142/85-28, womit der Sachbeschluß des Bezirksgerichtes Innere Stadt Wien vom 26. August 1984, GZ 46 Msch 77/83-17, mit einer Maßgabe bestätigt wurde, folgenden

Beschluß

gefaßt:

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Extract


Entscheidungstext nº 5Ob108/85 of Oberster Gerichtshof, January 28, 1986

Spruch

Dem Revisionsrekurs wird nicht Folge gegeben.

Begründung:

Der Antragsteller war auf Grund des Mietvertrages vom 2. Oktober 1980 bis zum 31. März 1984 Hauptmieter der Wohnung top.Nr. 12 in dem unter Denkmalschutz stehenden Haus der Antragsgegner in Wien 8., Langegasse 29. Die 44,70 m 2  große Wohnung wies im Zeitpunkt des Mietvertragsabschlusses den Ausstattungszustand der Kategorie B auf.

Nachdem die gemäß § 37 Abs 1 Z 8, § 44 Abs 2 und 3 MRG ergangene Entscheidung der Schlichtungsstelle durch die rechtzeitige Anrufung des Gerichtes seitens der Antragsgegner außer Kraft getreten war, stellten die Vorinstanzen übereinstimmend die vom Antragsteller behauptete teilweise Unwirksamkeit der Hauptmietzinsvereinbarung und Überschreitung des gesetzlich zulässigen Zinsausmaßes durch die Zinsvorschreibu...

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