Entscheidungstext nº 7Ob548/84 of Oberster Gerichtshof, July 11, 1985
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Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Flick als Vorsitzenden und durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof.Dr.Petrasch sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Gamerith, Dr.Hofmann und Dr.Egermann als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei A Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft in Winterthur, General Guisan-Straße 40, Schweiz, vertreten durch Dr. Clement Achammer, Rechtsanwalt in Feldkirch, wider die beklagte Partei B Gesellschaft mbH, Tankanlagen und Werkstattausrüstung in Salzburg, Siezenheimerstraße 28, vertreten durch Dr. Wolfgang Ölz und Dr. Reinhold Moosbrugger, Rechtsanwälte in Dornbirn, wegen 100.000 S und Feststellung (Gesamtstreitwert 131.000 S), infolge der Rekurse beider Parteien gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgerichtes vom 19. Dezember 1983, GZ 6 R 274/83-34, womit das Urteil des Landesgerichtes Feldkirch vom 19. September 1983, GZ 3 Cg 1323/82-24, aufgehoben wurde, folgenden
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Entscheidungstext nº 7Ob548/84 of Oberster Gerichtshof, July 11, 1985
Spruch
Den Rekursen wird nicht Folge gegeben.Die Kosten des Rekursverfahrens sind weitere Verfahrenskosten.Begründung:Am 10. Februar 1976 kam es an der Familia Großtankstelle der F. M. C KG in Feldkirch-Altenstadt zur Explosion von Treibstoff und einem Brand mit schwerem Personen- und Sachschaden, weil Hans D als Lenker eines Schweizer Tankwagenzuges in Unkenntnis der Funktion der an dieser Tankstelle vorhandenen Gaspendelanlage Benzin unter Druck mit der Motorpumpe irrtümlich nicht in den Einfüllstutzen, sondern in den Gaspendelstutzen abfüllte. Der Fahrer des Tankzuges wurde wegen Vergehens der fahrlässigen Herbeiführung einer Feuersbrunst und Vergehens der fahrlässigen Körperverletzung rechtskräftig verurteilt, weil er beim Abfüllen von 20.000 l Supertreibstoff mangels der hiefür erforderlichen Kenntnisse unsachgemäß vorging und hiedurch eine Entzündung des Treibstoffes herbeiführte.Die klagende Partei als Haftpflichtversicherer des Tankwagenzuges und des Treibstofflieferanten, der Schweizer Firma Eduard E & Co, begehrt von der beklagten Partei als der Herstellerin der Tankstelle den Klagsbetrag al...See the full content of this document
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