Entscheidungstext nº 8Ob648/84 of Oberster Gerichtshof, July 10, 1985
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Summary
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Stix als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Kralik, Dr. Vogel, Dr. Kropfitsch und Dr. Zehetner als Richter in der Familienrechtssache der Antragstellerin Ingeborg Marianne A, Resselgasse 7, 8020 Graz, vertreten durch Dr.Günther Forenbacher, Rechtsanwalt in Graz, wider den Antragsgegner Walter A, Dreher, Münzgrabenstraße 205, 8010 Graz, vertreten durch DDr.Sven D.Fenz, Rechtsanwalt in Graz, wegen Aufteilung ehelichen Gebrauchsvermögens und ehelicher Ersparnisse infolge Revisionsrekurses des Antragsgegners gegen den Beschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Graz als Rekursgerichtes vom 9. Oktober 1984, GZ 1 R 203/84-34, womit der Beschluß des Bezirksgerichtes für Zivilrechtssachen Graz vom 25.Jänner 1984, GZ 33 F 7/83-23, bestätigt wurde, folgenden Beschluß gefaßt:
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Extract
Entscheidungstext nº 8Ob648/84 of Oberster Gerichtshof, July 10, 1985
Spruch
Dem Revisionsrekurs wird nicht Folge gegeben.Der Antragsgegner ist schuldig, der Antragstellerin die mit 3.553,50 S bestimmten Kosten des Revisionsrekursverfahrens (darin 600,-- S an Barauslagen und 268,50 S an Umsatzsteuer) binnen 14 Tagen zu ersetzen.Begründung:Die am 6.4.1967 geschlossene Ehe der Parteien wurde mit Urteil des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Graz vom 21.12.1982, 12 Cg 172/82, gemäß § 49 EheG aus dem Verschulden des Antragsgegners geschieden. Dieser Ehe entstammt die am 12.10.1967 geborene Gudrun, die im Haushalt ihres Vaters betreut wird, dem auch die elterlichen Rechte und Pflichten im Sinne des § 144 ABGB übertragen wurden. Die eheliche Lebensgemeinschaft wurde am 31.7.1981 vom Antragsgegner dadurch aufgehoben, daß er aus der Wohnung auszog.Mit dem am 28.1.1983 erhobenen Antrag begehrte Ingeborg A die Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens und der ehelichen Ersparnisse, insbesondere den Zuspruch der Mietrechte an der ehelichen Wohnung an sie, zumal der Antragsgegner wohnversorgt sei. Als der Antragsgegner die Ehew...See the full content of this document
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