Entscheidungstext nº 8Ob561/85 of Oberster Gerichtshof, July 10, 1985

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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Stix als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Kralik, Dr. Vogel, Dr. Kropfitsch und Dr. Zehetner als Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1.) prot. Firma A, Gesellschaft mbH i.L., Wien 19., Wallmodengasse 7, 2.) Kommerzialrat Dr.Josef B, Generaldirektor i.R., Wien 17., Bischof-Faber-Platz 11, und 3.) Ing.Walter A, Baumeister, Wien 19., Wallmodengasse 7, sämtliche vertreten durch Dr.Peter Karl Wolf, Rechtsanwalt in Wien, wider die beklagten Parteien 1.) Hans C, Kaufmann, Wien 3., Wassergasse 15/8, 2.) Dr.Hans D, Botschafter i.R., Wien 6., Schmalzhofgasse 6, und 3.) Ernst D, Beamter i.R., Australien, Caulfield 3162

Victoria 41, Ludbrook Avenue, alle vertreten durch Dr. Ernst Pammer, Rechtsanwalt in Wien, wegen Aufhebung einer Willenserklärung (S 150.000,--), Zahlung von S 35.000,-- samt Anhang und S 1,177.296,19 s. A., infolge Revision der erstklagenden Partei und der beklagten Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgerichtes vom 25.Jänner 1985, GZ 3 R 255/84-51, womit infolge Berufung der erstklagenden Partei und der beklagten Parteien das Urteil des Handelsgerichtes Wien vom 6.September 1984, GZ 14 Cg 191/81-46, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den Beschluß gefaßt:

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Entscheidungstext nº 8Ob561/85 of Oberster Gerichtshof, July 10, 1985

Spruch

Die Akten werden dem Oberlandesgericht Wien mit dem Auftrag zurückgestellt, sein Urteil durch die erforderlichen Aussprüche nach § 500 Abs. 2 bzw. Abs. 3 ZPO hinsichtlich der Ansprüche der Erstklägerin gegen die Erst-, Zweit- und Drittbeklagten, des Zweitklägers gegen den Zweitbeklagten und des Drittklägers gegen den Erstbeklagten zu ergänzen.

Begründung:

Der Erstbeklagte war der Komplementär und alleinige Geschäftsführer der Firma Karl E KG (kurz KG). Die Zweit- und Drittbeklagten waren deren Kommanditisten. Am 20.9.1978 traten die Zweit- und Drittbeklagten ihre Kommanditanteile mit Wirkung 1.1.1978 an die Erstklägerin (vormals Firma F Gesellschaft mbH) ab. Die Erstklägerin verpflichtete sich, als Gegenleistung die durch Verluste aufgezehrten Kommanditeinlagen in ...

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