Entscheidungstext nº 1Ob570/85 of Oberster Gerichtshof, June 10, 1985

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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Schragel als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Schubert, Dr. Gamerith, Dr. Hofmann und Dr. Schlosser als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Gertrude A, Schauspielerin, Wien 1., Gonzagagasse 12/16, vertreten durch Dr. Ekkehard Erlacher, Rechtsanwalt in Innsbruck, wider die beklagten Parteien 1.) B Giselher C Gesellschaft m.b.H. & Co. KG, Lermoos, 2.) B Giselher C Gesellschaft m.b.H., Lermoos, beide vertreten durch Dr. Heinz Bauer und Dr. Harald Hummel, Rechtsanwälte in Innsbruck, und der auf der Seite der beklagten Parteien beigetretenen Nebenintervenientin Firma D Maschinenhandelsgesellschaft m.b.H., Inzing, vertreten durch Dr. Arne Markl, Rechtsanwalt in Innsbruck, wegen S 226.168 s.A.

(Streitwert des Revisionsverfahrens S 199.168 s.A.) infolge Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgerichtes vom 6. Dezember 1984, GZ. 2 R 297/84-32, womit infolge Berufung der beklagten Parteien und des Nebenintervenienten das Urteil des Landesgerichtes Innsbruck vom 12. Juli 1984, GZ. 10 Cg 466/83-26, abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung 1) den Beschluß

gefaßt:

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Entscheidungstext nº 1Ob570/85 of Oberster Gerichtshof, June 10, 1985

Spruch

Der Revision wird Folge gegeben. Das angefochtene Urteil wird in Ansehung des Teilbetrages von S 80.000,-- samt 4 % Zinsen von S 30.000,-- vom 19. August 1983 bis 7. Dezember 1983 und von S 80.000,-- seit 8. Dezember 1983 sowie im Kostenausspruch aufgehoben und die Rechtssache in diesem Umfang an das Berufungsgericht zur Ergänzung des Verfahrens und neuen Entscheidung zurückverwiesen;

2) zu Recht erkannt:

Im übrigen wird das angefochtene Urteil dahin abgeändert, daß die beklagten Parteien zur ungeteilten Hand schuldig erkannt werden, der klagenden Partei den Betrag von S 119.168,-- samt 4 % Zinsen von S 40.000,-- vom 19. August 1983 bis 7. Dezember 1983, von S 89.168,-- vom 8. Dezember 1983 bis 9. Juli 1984 und von S 119.168,-- seit 10. Juli 1984 binnen 14 Tagen zu bezahlen.

Die Kostenentscheidung bleibt dem Endurteil vorbehalten.

Entscheidungsgründe:

Am 20. Jänner 1982 unterzeichneten die erstbeklagte Partei und die Firma D-Maschinenhandelsges.m.b.H., Inzing, (im folgenden: Firma D), einen 'Kaufvertrag', dessen Gegenstand der Erwerb einer D-RUN-Riesenrutschbahn durch die erstbeklagte Partei war, die auf einer vom Käufer nach Planungsunterlagen der Firma D hergestellten Rohtrasse im Bereich des Marienbergsesselliftes Biberwier...

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