Entscheidungstext nº 3Ob634/77 of Oberster Gerichtshof, February 28, 1978

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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Fedra als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Kinzel, Dr. Reithofer, Dr. Stix und Dr. Schubert als Richter in den verbundenen Rechtssachen der klagenden Parteien und zwar A) zu 40 a Cg 71/72: 1.) Dr. Teutwien S***** und 2.) Dr. Erika S*****, beide vertreten durch Dr. Franz J. Salzer, Rechtsanwalt in Wien, und B) zu 40 c Cg 77/72: 1.) Dkfm. Beate E. H*****, 2.) Josefine H*****, 3.) Günther K*****, 4.) Ruthilde F*****, 5.) Dr. Alois S*****, 6.) Klara B*****, 7.) Helmut S*****, der zu 3.) genannte Kläger vertreten durch Dr. Franz Grois, Rechtsanwalt in Wien, die übrigen vertreten durch Dr. Eduard Wegrostek und Dr. Josef Wegrostek, Rechtsanwälte in Wien, wider die beklagte Partei Dipl. Ing. Robert S*****, vertreten durch Dr. Friedrich Fenzl, Rechtsanwalt in Wien, wegen 150.000 S, Erwirkung von Handlungen und Feststellung, infolge Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgerichtes vom 8. Juli 1977, GZ 6 R 48/77-105, womit infolge Berufung der beklagten Partei das Zwischenurteil des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien vom 23. November 1976, GZ 40a Cg 71/72-93, bestätigt wurde, folgenden

                               Beschluss

gefasst:

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Entscheidungstext nº 3Ob634/77 of Oberster Gerichtshof, February 28, 1978

Spruch

Der Revision wird Folge gegeben. Das Zwischenurteil des Erstgerichtes und das über dieses ergangene Urteil des Berufungsgerichtes werden aufgehoben; die Sache wird an das Erstgericht zur Fortsetzung der Verhandlung und neuerlichen Entscheidung zurückverwiesen. Die Kosten des Berufungs- und Revisionsverfahrens sind als weitere Verfahrenskosten zu behandeln.

Begründung:

Die Kläger sind Miteigentümer der Liegenschaft EZ ***** auf dieser Liegenschaft wurden zwei Mehrfamilienhäuser errichtet und in Ansehung der beiden Objekte Wohnungseigentum begründet.

Die beiden Kläger zu 40 a Cg 71/72, Dr. T***** und Dr. Erika S*****, begehren die Verurteilung des Beklagten zur Zahlung eines Betrages von 150.000 S. Sie brachten vor, dass die auf der gemeinschaftlichen Liegenschaft errichteten Baulichkeiten sowohl Planungs- als auch Ausführung...

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