Entscheidungstext nº 6Ob215/61 of Oberster Gerichtshof, June 07, 1961
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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten Dr. Deutsch als Vorsitzenden und durch die Räte des Obersten Gerichtshofes Dr. Lenk, Dr. Meyer-Jodas, Dr. Hammer und Dr. Lassmann als Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Firma M***** & Co, Kommanditgesellschaft, ***** vertreten durch Dr. Hans Knoll, Rechtsanwalt in Wien, wider die beklagte Partei W***** S*****, vertreten durch Dr. Paul Singer, Rechtsanwalt in Wien, wegen Vornahme von Handlungen (Streitwert S 10.100) infolge Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgericht vom 8. Februar 1961, GZ 6 R 450/60-24, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien vom 3. November 1960, GZ 22 Cg 20/60-18, teilweise abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:
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Entscheidungstext nº 6Ob215/61 of Oberster Gerichtshof, June 07, 1961
Spruch
Der Revision wird Folge gegeben und das angefochtene Urteil dahin abgeändert, dass das Urteil des Erstgerichtes zur Gänze wiederhergestellt wird.Die klagende Partei ist schuldig, der beklagten Partei die mit S 696,56 bestimmten Kosten des Berufungsverfahrens sowie die mit 1.123,07 S bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens binnen 14 Tagen bei sonstiger Zwangsfolge zu ersetzen.Entscheidungsgründe:Mit der vorliegenden Klage begehrt die klagende Partei, die beklagte Partei zur Entfernung eines auf der Liegenschaft in Wien XXIII., Liesing, ***** verlegten elektrischen Kabels sowie Entfernung des Anschlusses desselben an den auf der gleichen Liegenschaft befindlichen Transformators zu verhalten. Zur Begründung wird ausgeführt, dass die Firma W***** M***** Ges.m.b.H. i.L. grundbücherliche Eigentümerin der obgenannten Liegenschaft sei und die klagende Partei von ihr das außerbücherliche Eigentum im Juni 1959 erworben habe. Die genannte Firma habe mit der beklagten Partei einen Elektrizitätsversorgungsvertrag geschlossen, dem die "Allgemeinen Bedingungen für die Versorgung mit elektrischer Arbeit aus dem Niederspannungsnetz der W***** S***** vom 1.4.1942" zugrundegelegt worden seien, ohne dass eine schriftliche Zustimmung der klagend...See the full content of this document
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