Entscheidungstext nº 1Ob357/52 of Oberster Gerichtshof, June 26, 1952

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Der Oberste Gerichtshof als Revisionsgericht hat durch den Ersten Präsidenten Dr. Strobele als Vorsitzenden und durch den Senatspräsidenten Dr. Wahle und die Räte des Obersten Gerichtshofes Dr. Hohenecker, Dr. Schmeisser und Dr. Schuster als Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Wilhelm C*****, vertreten durch Dr. Robert Hoffmann, Rechtsanwalt, Linz, Hofgasse 9, wider die beklagte Partei Matthias K*****, vertreten durch Dr. Viktor Heller, Rechtsanwalt, Kirchdorf a.d. Krems, wegen Unterlassung und Bezahlung von 80.000 S, infolge Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Linz als Berufungsgerichtes vom 15. Februar 1952, GZ 1 R 699/51-32, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Kreisgerichtes Steyr vom 10. Juli 1951, GZ Cg 365/50-28, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

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Entscheidungstext nº 1Ob357/52 of Oberster Gerichtshof, June 26, 1952

Spruch

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Der Kläger ist schuldig, dem Beklagten die mit 1.825,20 S bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens binnen 14 Tagen bei Exekution zu ersetzen.

Entscheidungsgründe:

Das Erstgericht wies das Begehren des Klägers, der Beklagte müsse die weitere Erzeugung und den Vertrieb der vom Kläger erfundenen Bandschleifmaschine unterlassen und ihm 80.000 S bezahlen, ab. Die angebliche Erfindung des Klägers habe zwar am 14. 3. 1949 durch Eintragung in das Musterregister Mus...

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